Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist das was von der alten Chinesischen Medizin nach Bereinigung schamanischer Elemente (auf Anordnung Maos in den 1950-ern des letzten Jhds.) übrig geblieben ist. Bereits 3500 Jahre alt, wird sie in China heute gleichwertig neben westlicher Medizin gelehrt und angewandt.

Anders als in unserer westlichen Medizin, spielt Ernährung bei der Vorbeugung und Heilung von Krankheiten eine große Rolle. Diätetik war und ist immer schon ein wesentlicher Teil der Chinesischen Medizin und heißt übersetzt Lebenspflege - ein Weg, um das Leben zu pflegen.

Bei uns im Westen findet die Chinesische Diätetik seit ca. 30 Jahren Eingang und erfreut sich zunehmend großer Beliebtheit. Die Gründe dafür sind wohl, dass diese Art der Ernährung ihre positiven Wirkungen oft schon nach wenigen Tagen fühlbar entfaltet und ihre Maßnahmen auch für den westlich geprägten Menschen logisch nachvollziehbar und leicht umzusetzen sind.

Die Chinesische Ernährungslehre wird oft auch als Ernährung nach den Fünf Elementen bezeichnet, weil danach alles was existiert in das System der 5 Elemente (Holz-Feuer-Erde-Metall und Wasser) eingeteilt wird. Das ermöglicht Aussagen über die energetische Wirkung von Zeitqualitäten (z. B. Kindheit, hohes Alter, Sommer, Herbst,..) oder auch die Energie von Nahrungsmitteln und Gewürzen zu erfassen.

Das geniale an der Chinesischen Ernährungslehre ist die Beachtung der Wirkung dieser Energien auf den einzelnen Menschen. „Gesund“ ist nicht unbedingt das Essen, das reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen ist, sondern in erster Linie das, was von unserem Organismus gut verdaut wird und ihn gut genährt und nicht verschlackt zurücklässt. Große Beachtung finden dabei die Häufigkeit und Beschaffenheit des Stuhls, der energetische Zustand nach dem Essen (müde?, Völlgefühl?), der Schlaf , die Körpertemperatur und dgl.
Anhand der Beschaffenheit der Zunge, der Art des Pulses und gezielter Fragen kann der Chinesische Ernährungsberater das energetische Gleichgewicht eines Menschen ermitteln. Aufgrund dessen dann gezielte Maßnahmen empfehlen, die helfen, den Organismus in seinem Gleichgewicht zu unterstützen bzw. das Gleichgewicht wieder herzustellen.

Oft verschwinden Blähbäuche, Verstopfungen, große Müdigkeit, Nachtschweiß oder Schlafstörungen schon wenige Wochen nach Ernährungsumstellung.

Diese Ernährungslehre richtig angewandt, hat auch unmittelbaren Einfluss auf das Gemüt, erhöht die seelische und körperliche Belastbarkeit sowie die Immunabwehr.