Die Jahreszeiten des Chinesischen Kalenders beginnen jeweils 36 Tage vor und enden 36 Tage nach dem astronomischen Jahreszeitenbeginn. Dadurch ergibt sich die Schwankungsbreite der bei den einzelnen Jahreszeiten angegebenen Termine. Der Zeitraum zwischen den einzelnen Jahreszeiten wird „Dosha-Zeit“ genannt. Es ist die Zeit des Übergangs. Diese Übergangszeit hilft uns, Abschied zu nehmen von der einen und uns langsam vorzubereiten, auf die neue, herannahende Zeitqualität. In dieser Übergangszeit regieren die Organe der Erde: die Milz (der Begriff steht für einen ganzen Funktionskreis an Organen, wozu neben dem Bindegewebe auch die Bauchspeicheldrüse gehört) und der Magen. Um sich also gut auf eine neue Jahreszeit einrichten zu können, ist es ratsam, in der Dosha-Zeit immer wieder ganz besonders auf die Kochtechniken und Nahrungsmittel zurückzugreifen, die Milz und Magen besonders gut unterstützen. Schließlich ist durch eine gesunde Mitte gewährleistet, dass nichts unverdaut liegen bleibt, wir also nicht verschlacken. Werden unsere Organe mit allen wertvollen Nährstoffen versorgt, bedeutet das starke Abwehrkräfte und gute Selbstheilungskräfte. Das Beste, was Sie in der Dosha-Zeit für sich tun können, ist, möglichst dreimal täglich warm zu essen.

Nahrungsmittel, die die Mitte besonders stärken sind mild-süß und nährend. Wie etwa: Rind-, Kalbfleisch, Küchenfette und Öle, Kraut, Kürbisse, insbesondere gelbe und braune Lebensmittel: wie Spargel, Maroni, Mais, Polenta, Hokaidokürbis, Karotten, Kartoffel, Rüben, Weizen, Roggen, Gerste,...

In der TCM wird nicht streng unterschieden zwischen Materie und Geist, die Übergänge von grob- zu feinstofflichem sind fließend. Das hat zur Folge, dass jedes Organ eine körperliche aber auch eine energetische Bedeutung und Aufgabe hat. Das überaus Positive daran: wenn wir das Organ auf materieller Ebene in Ordnung bringen, unterstützen wir zugleich die energetische Ebene und umgekehrt.

Die einzelnen Jahreszeiten erscheinen im Laufe des Jahres 2013, jeweils zum Beginn einer neuen Jahreszeit. Start ist mit dem Winter, dem eigentlichen, dem Wasser- Anfang...aber lesen Sie näheres dazu gleich unten. Zu jeder Jahreszeit steht ab ihrem Erscheinen auf der Homepage das entsrepchende Dokument unter den Downloads zur Verfügung.

ernährung im winteraus Sicht der 5 Elemente-Küche für die unterschiedlichen Stoffwechseltypen 

Der Winter dauert in etwa von 16.11. bis 26.01. Es ist die Zeit vom Wasserelement mit seiner Tiefe und Stille. Das Organ des Wasserelementes sind die Nieren. Hier ruhen, fest verschlossen, wie in einem Tresor, unsere Lebenskräfte. Einen Teil haben wir von unseren Eltern bei der Zeugung mitbekommen, der andere Teil stammt aus den Überschüssen des Tages. Die Nieren altern als letztes Organ. Für ein langes, gesundes Leben ist es wichtig, die Nieren gut zu pflegen und die kostbare Nierenenergie nicht mit vollen Händen zu verausgaben.

Weiterlesen: Ruhe vor dem Neubeginn - Ernährung im Winter

Und was die Chinesische Diätetik samt der Lehre von den Stoffwechseltypen dazu beitragen kann
 Ernährung im Frühling 

Der Frühling beginnt um den 14. Februar und endet um den 26. April.
Mit Frühlingsbeginn treten wir ein in die Energie der Wandlungsphase Holz. Alles, was diesem Element zugeordnet ist, birgt die ungestüme, aufbrausende Qualität des Holzelementes in sich. Diese Qualität ist gut erkennbar an den Eigenschaften des Frühlings:
Der Frühling ist eine Umbruchszeit, geprägt von Stürmen, Wind und Wetter als Ausläufer des Winters und Vorboten von milderem Wetter. Unser Körper muss den vielen Wetterkapriolen standhalten, sich mitunter täglich auf geänderte Temperaturen und Wetterverhältnisse einstellen. Die Kälte des Winters hat uns vielleicht sehr gefordert, wir sind ausgelaugt und sehnen uns nach Licht und Wärme.

Weiterlesen: Voll Elan in den Frühling 

Die ideale Kost im Sommer aus Sicht der 5 Elemente-Küche für die unterschiedlichen Stoffwechseltypen  

Ernährung im Sommer

 

Der Sommer beginnt um den 16.Mai und endet um den 27.Juli.

 

Grundsätzlich sollte die Nahrung im Sommer und auch in der heißen Zeit bis Ende August so beschaffen sein, dass dem Körper ausreichend Säfte zur Verfügung gestellt werden, und er dadurch ausreichend gekühlt wird.

Ein wichtiges Prinzip im Sommer lautet daher, nicht austrocknen: Austrocknen ist erkennbar an Müdigkeit am Tag, Schlafproblemen in der Nacht, Kreislaufproblemen, Schwindel, Krämpfen in den Gliedmaßen, eingeschlafenen Gliedmaßen, brennenden Augen, leichtem Unwohlsein, Verstopfung,....
Um gut bewässert zu sein, müssen wir Trinken UND Essen.

Weiterlesen: Ernährung im „Zeichen des Feuers“ 

ernährung im herbst

aus Sicht der Ernährung nach TCM und der unterschiedlichen Stoffwechseltypen
Der Herbst beginnt um den 16. August und endet um den 27. Oktober. Der Herbst ist der Energie von Metall untergeordnet. Im Metall haben wir keine Freiheiten, wie in der Holz-Zeit des Frühlings, wo es um Wachstum, raumgreifende Ideen und Entfaltung von Visionen geht. Das was gesät wurde, wurde/wird nun geerntet. In der Metallzeit gibt es kein Entrinnen, nur die Einsicht, das Erkennen, das Hin- und Annehmen.

Weiterlesen: Unsere Lunge und unsere Immunabwehr im Herbst

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